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Betrachten wir hier nur die Trittschalldämmung von oben
Hier stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Möglichkeit 1: Aufbringen eines Zementestrichs auf einer Mineralfasertrittschallschutzmatte. Möglichkeit 2: Auf der Rohdecke wird eine Bewehrung aufgebracht. Sinnvoll wäre z.B. eine ca. 3 cm dicke gebundene Splittschüttung.
Die gebundene Splittschüttung dient der erheblichen Verbesserung der Schalldämmung bei Holzbalkendecken. Sie ist zusätzlich als Ausgleichsschüttung bestens geeignet.
Der Splitt kann in Steinbrüchen, Mischwerken etc. beschafft werden. Die Körnung richtet sich nach der Fördertechnik und der Aufbauhöhe der Schüttung. Körnungen von 6 - 11; 6 - 13; 8 - 11; 8 - 13 haben sich bestens bewährt. Der Splitt sollte möglichst wenig Feinanteile bezw. Dreck oder Staub beinhalten um den Bindemittelverbrauch zu begrenzen.
Der Splittbinder ist ein spezielles, wässriges alterungsbeständiges Bindemittel
Für die Verarbeitung gibt es zwei Möglichkeiten: Der Splitt wird wie eine Ausgleichsschüttung eingebracht und anschließend mit dem sehr dünnflüssigem Bindemittel übersprüht oder übergossen. Bei der zweiten Möglichkeit werden Splitt und Bindemittel in einer Estrichpumpe gemischt, gefördert und wie eine Ausgleichsschüttung eingebaut.
Die Splittschüttung, die Estrichmatte und der Estrich können in einem Zug eingebaut werden. Bei der Methode mit der Splittschüttung ergibt sich gegenüber einem Zementestrich eine Gewichtsersparnis von ca. 50%. In allen Fällen ist vor der Aufbringung des Estrichs die Tragfähigkeit der Holzbalkendecke zu prüfen.
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