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Anhydritestrich CT

Die auch unter dem Namen Anhydritestrich bekannten Untergründe werden nach DIN EN 18 813 mit “CA” (von Calsiumsulfat) bezeichnet. CA ist nichts anderes als Gips, Anhydrit die Vorstufe dazu.
Beim Ansetzen vor Ort wird dem Anhydritbinder ein Zusatzstoff zugesetzt, meist Sand oder Kies - so erhält man Anhydritestrich.Anhydritbinder ist ein ausgezeichneter Schnellbinder, was aber nur bei optimalen klimatischen Bedingungen zutrifft (nicht zu kalt, trockene Luft). Anhydritestriche sind empfindlich gegen ständig einwirkende Feuchtigkeit und deshalb ungeeignet für Außen- und Nassbereiche. Bereiche, in denen mit Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit zu rechen ist, müssen einen Dampfsperre erhalten.

Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit führt häufig zu Schäden, wenn aufgrund der heutzutage üblichen kurzen Bauzeiten die Betondecke nicht ausreichend trocken ist und das überschüssige Wasser mangels einer Dampfbremse in die Estrichkonstruktion gelangen kann.
Solche Schäden treten meist in Verbindung mit dampfdichten Belägen wie PVC, Linoleum, Gummi oder Teppichbelägen mit dichten Rückenausrüstungen auf.
Es gehört nicht zur Prüfungspflicht des Bodenlegers, das Vorhandensein einer solchen Dampfsperre zu prüfen. Anhydritestriche sind grundsätzlich zu grundieren.
Bei der Austrocknung sind die Punkte wie zuvor beim Zementestrich zu beachten.

Seifert Estrich
Seifert Estrich
Seifert Estrich
Seifert Estrich
Seifert Estrich
Seifert Estrich
Seifert Estrich
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